Destination Branding


Eine Vorstufe für das Corporate Design der Gemeinde Lupsingen

Die Auswahlmöglichkeiten an Ferien-, Wohn- und Arbeitsorten ist so gross wie nie zuvor. Es stehen nicht mehr nur Nationen und Städte im Wettstreit miteinander, es sind auch immer mehr kleinere Gemeinden, die um die Identifikation und Gunst ihrer Bewohner und die Motivation ihrer Verwaltungsangestellten ringen. Bei einem Dorf wie Lupsingen mit ca. 1332 Einwohnern geht es also in erster Linie nicht nur darum, einen klaren und sauberen Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen, sondern die emotionale Verbindung zur Gemeinde zu stärken. Die Identifikation der Bewohner mit ihrem Dorf steht dabei im Vordergrund.

In der gestalterischen Thesis-Arbeit setzte ich mich mit der Gemeinde Lupsingen auseinander. Mein Projekt ist eine Vorstufe für das Corporate Design der Gemeinde.
Lupsingen droht ein «Schlafdorf» zu werden. Obwohl die Gemeinde in den letzten Jahrzehnten um viele neue Einwohner gewachsen ist, haben die Aktivitäten im Dorf stetig abgenommen. Deshalb ist es für die Gemeinde wichtig, dass sich ihre Bewohner wieder mit ihrem Wohn- und Lebensort identifizieren können und sich im Dorfleben einbringen.
In der heutigen Zeit brauchen die meisten Menschen gewisse Anstösse oder Anreize, um wieder aktiv zu werden. Diesen Anstoss erhalten die Bewohner von Lupsingen durch mein Projekt. Ziel meiner Plakatkampagne ist es, die Einwohner zu aktivieren und zu motivieren, sich im Dorf zu bewegen. Das Gemeinschaftsgefühl soll gefördert und die alten und neuen Bewohner näher zusammengebracht werden. Wichtig ist, dass die Bewohner in der Wahrnehmung über ihr Dorf sensibilisiert werden und den Blick für ihr Umfeld schärfen. Als Grundlage der Bildidee dienen die Flurnamen, die wie die Gemeinde selbst mit dem Ort verwurzelt sind und eine lange Geschichte haben.